Psychotherapie & Coaching Jugend, Familien, Eltern

Schwerpunkte der Therapie mit Jugendlichen

Psychodynamische Arbeit mit Jugendlichen

In der psychodynamischen Arbeit mit Jugendlichen geht es darum:

 

  • Innere Konflikte und Beziehungsmuster zu verstehen und bewusst zu machen
  • Den Übergang von kindlicher Abhängigkeit zu erwachsener Eigenständigkeit zu begleiten
  • Gefühle, Wünsche und Ängste in Worte zu fassen und zu verstehen
  • Selbstreflexion und Selbstakzeptanz zu fördern
  • Einen sicheren therapeutischen Raum zu schaffen, in dem auch widersprüchliche oder schwierige Gedanken ohne Bewertung ausgesprochen werden können
     

Oft bedeutet das, die Balance zu halten zwischen einem offenen Dialog mit den Jugendlichen und einer achtsamen Einbindung der Eltern, um Vertraulichkeit und Unterstützung gleichermaßen zu gewährleisten.                                           

Die Jugendzeit und das Erwachsenwerden ist eine Zeit großer körperlicher, emotionaler und sozialer Veränderungen und Umbrüchen. 
In dieser Zeit steht die Identitätsentwicklung im Vordergrund: 
Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wie gestalte ich Beziehungen?

Gleichzeitig werden alte, oft unbewusste Konflikte aus der Kindheit neu aktiviert, während das Bedürfnis nach Autonomie wächst. Zudem müssen wichtige Herausforderungen gemeistert werden und wichtige Entscheidungen stehen bevor, die manchmal Angst machen oder überfordern.  

 

Wenn Belastungen zu groß werden, kann professionelle Unterstützung helfen, den Weg ins Erwachsenen-Leben stabiler zu gestalten.

 

Typische Themen, bei denen ich Jugendlichen und jungen Erwachsenen helfe sind:

  • Mangelndes Selbstwertgefühl, Selbstwertkonflikte.
     
  • Depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit und sozialer Rückzug: Anhaltende Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Müdigkeit, Schlafstörungen.
     
  • Ängste und Sorgen, Panikstörungen: Starke Sorgen, plötzlich auftretende Angstanfälle, Vermeidung von Schule, bestimmten Orten oder Situationen. (Trennungsangst, Schulangst, soziale Ängste)
     
  • Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen, quälende, immer wiederkehrende Gedanken oder Handlungen und Tics
     
  • Krisen in der Pubertät und Identitätsfragen,  Orientierungslosigkeit
     
  • Identitätsfragen und Selbstfindung: Fragen zur eigenen Persönlichkeit, Wer bin ich? Was will ich? Wohin will ich? Unsicherheit bezüglich Selbstbild
     
  • Individualisierung: Wunsch nach Eigenständigkeit, Konflikte zwischen Nähe zur Familie und Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Abgrenzung von den Eltern.
     
  • Zukunftssorgen: Überforderung bei der Wahl von Ausbildungs- oder Studienwegen, Angst vor dem „falschen“ Lebensweg, Druck durch hohe Erwartungen.
     
  • Schul- und Leistungsprobleme, Prüfungsängste: Leistungsabfall, Konflikte mit Lehrkräften oder Klassenkameraden, Schulverweigerung
     
  • Konflikte in der Familie, Geschwisterrivalität 
     
  • Verarbeitung belastenden Erlebnissen oder Trauma: z.B. emotionale Verletzungen jeglicher Art, Gewalt oder Missbrauch
     
  • Mobbing (on- oder offline) oder soziale Konflikte, dauerhafte Stimmungsveränderungen aufgrund belastender Erlebnisse
     
  • Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS)
     
  • Belastung nach Trennung, Scheidung oder Verlust
     
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten (ADHS), überdurchschnittliche Unruhe und Ablenkbarkeit 
  • Verhaltensauffälligkeiten, Aggressivität oder Rückzug, ständige Schwierigkeiten sich einzuordnen 
  • Problemen mit Gefühls- und Impulsregulation 
     
  • Essstörungen oder auffälliges Essverhalten: Strenge Diäten, stark veränderte Essgewohnheiten, übermäßiger Sport, Essanfälle, Erbrechen oder zwanghaftes Kalorienzählen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Störung)
     
  • Selbstverletzendes Verhalten: Schneiden, Verbrennen, Schlagen oder andere Formen, um inneren Druck zu regulieren.
     
  • Suizidgedanken, düstere und lebensmüde Stimmungen: Äußerungen, nicht mehr leben zu wollen oder Sätze wie „das Leben wäre ohne mich besser“. 
     
  • Unsicherheit bezüglich sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität. Coming-out-Prozess.
     
  • Psychosomatische Störungen (Schmerzstörungen, funktionelle Beschwerden)
     
  • Tic-Störungen / Tourette-Syndrom
     
  • Kulturelle Anpassungsbelastung

 

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Praxis Dr. med. Isabel Weise I Psychotherapie für Kinder, Jugendliche & Familien I Coaching & Beratung I Cosimastr. 4 I München Bogenhausen
 

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